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FIM gibt bekannt, dass Valentino Rossi nach einer weiteren schockierenden Beschwerde gegen Marc Marquez den „LEGEND“-MotoGP-Titel entzogen wird

FIM gibt bekannt, dass Valentino Rossi nach einer weiteren schockierenden Beschwerde gegen Marc Marquez den „LEGEND“-MotoGP-Titel entzogen wird

Brian
Brian
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In einer beispiellosen Wendung, die Schockwellen durch die MotoGP-Community geschickt hat, hat die Fédération Internationale de Motocyclisme (FIM) bekannt gegeben, dass sie Valentino Rossi, einer der bekanntesten Persönlichkeiten des Sports, seinen Ehrentitel „Legende“ entzieht. Die Entscheidung, die am 31. März 2025 bekannt gegeben wurde, erfolgte, nachdem die italienische Legende Marc Marquez scharf angegriffen und dem Spanier vorgeworfen hatte, beim Start des Großen Preises von Japan in Motegi Chaos organisiert zu haben. Rossis explosive Forderung – „Er sollte für immer gesperrt werden!“ – hat eine der erbittertsten Rivalitäten der Motorsportgeschichte neu entfacht und das Fahrerlager in einen Sturm der Entrüstung gestürzt.

Der Vorfall, der diese Bombe auslöste, ereignete sich in der ersten Runde des Rennens in Motegi. Márquez, Fahrer von Gresini Racing, startete aggressiv und schoss von seinem fünften Startplatz durch das Feld. Im Chaos der ersten Kurve quetschte er Francesco „Pecco“ Bagnaia und Enea Bastianini ein und löste damit eine Kettenreaktion aus, bei der drei Fahrer, darunter Rookie-Sensation Pedro Acosta, stürzten, bevor das Rennen überhaupt stabil war. Rossi, inzwischen im Ruhestand, aber als Experte und Botschafter für die MotoGP tätig, beobachtete das Rennen von der Seitenlinie aus. Seine Reaktion kam sofort und war heftig: „Márquez hat wieder pures Chaos angerichtet! Er ist eine Gefahr für alle. Die FIM muss handeln – ihn für immer sperren!“

Für Fans erinnert dieser Wutausbruch an die berüchtigte Fehde zwischen Rossi und Marquez, die 2015 ihren Höhepunkt erreichte, als die Rivalität in Sepang eskalierte und Rossi den Titelkampf kostete. Doch diesmal hatten Rossis Worte größeres Gewicht. Als MotoGP-„Legende“ – eine Ehre, die ihm die FIM in Anerkennung seiner neun Weltmeisterschaften und seines beispiellosen Vermächtnisses verlieh – übte er erheblichen Einfluss aus. Doch seine Forderung nach Marquez’ dauerhaftem Ausschluss überschritt eine Grenze und veranlasste die FIM zu einer unerwarteten Reaktion.

In einer knappen Stellungnahme erklärte die FIM: „Nach wiederholten aufrührerischen Äußerungen, die die Integrität des Sports untergraben, haben wir beschlossen, Valentino Rossis Legendenstatus mit sofortiger Wirkung zu entziehen. MotoGP lebt von Wettbewerb und Respekt, und solche Aussagen stehen im Widerspruch zu unseren Werten.“ Dieser Schritt hat Fans und Insider erschüttert. Rossi diesen Titel abzuerkennen, kommt dem Auslöschen eines Kapitels der MotoGP-Geschichte gleich – eine symbolische Strafe, die sich sowohl persönlich als auch tiefgreifend anfühlt.

Rossis Lager schoss sofort zurück. In einem Interview mit Sky Sports Italia bekräftigte der 46-Jährige: „Ich stehe zu meiner Aussage. Marquez verhält sich seit Jahren rücksichtslos, und der Sonntag war der Beweis. Wenn die FIM mich für meine Wahrheit bestrafen will, ist das ihr Verlust.“ Er verwies auf Renndaten und behauptete, Marquez’ aggressiver Start habe gegen den Fairplay-Gedanken verstoßen und andere gefährdet. „Sehen Sie sich die Telemetrie an – er wusste genau, was er tat“, beharrte Rossi mit frustrierter Stimme.

Marquez seinerseits wies die Vorwürfe mit der ihm eigenen Gelassenheit zurück. „Valentino hat immer etwas über mich zu sagen“, sagte er Reportern nach dem Rennen mit einem schiefen Lächeln. „Ich fahre, um zu gewinnen, nicht um Freunde zu finden. Die Rennleitung hat den Vorfall überprüft – es gab keine Strafe. Das ist alles, was zählt.“ Tatsächlich untersuchte die FIM-Rennleitung den Vorfall und stufte ihn als Rennunfall ein, wodurch Marquez von jeglichem Fehlverhalten freigesprochen wurde. Doch für Rossi und seine zahlreichen Fans in der gelben 46er-Montur heizte diese Entscheidung den Streit nur noch mehr an.

Die Folgen haben die MotoGP-Welt gespalten. Auf Social-Media-Plattformen wie X waren Hashtags wie #JusticeForRossi und #BanMarquez innerhalb weniger Stunden im Trend, und Fans stritten sich darüber, wer wirklich schuld sei. Manche priesen Rossi als einen, der die Wahrheit sagt und sich nicht scheut, Marquez’ Eskapaden anzuprangern; andere warfen ihm Neid vor und warfen ihm vor, er könne die Rivalität, die seine späteren Jahre geprägt hatte, nicht hinter sich lassen. „Rossi ist eine Legende, aber er ist besessen“, postete ein Nutzer. „Marquez fährt einfach Rennen – krieg dich damit ab!“

Jenseits des Dramas wirft diese Saga größere Fragen zur Zukunft der MotoGP auf. Rossi, obwohl seit 2021 im Ruhestand, bleibt eine herausragende Persönlichkeit – seine VR46 Academy prägt die nächste Generation, und seine Präsenz ist bei jedem Rennen deutlich spürbar. Ihm den Titel „Legende“ abzuerkennen, riskiert, eine riesige Fangemeinde zu verprellen, und das zu einer Zeit, in der der Sport um seine globale Attraktivität gegen den Aufstieg der Formel 1 kämpft. Derweil polarisiert der 32-jährige Marquez weiterhin: ein Genie auf dem Motorrad, aber ein Blitzableiter abseits davon.

Während die Saison ihrem nächsten Stopp in Thailand entgegenrast, macht sich das Fahrerlager auf ein weiteres Feuerwerk gefasst. Bleibt Rossis Strafe bestehen oder wird der Druck der Fans die FIM zum Umdenken zwingen? Kann Marquez weiter gewinnen, ohne alte Kämpfe wieder aufflammen zu lassen? Eines ist sicher: In der MotoGP ist die Vergangenheit nie wirklich vergangen – und die Rossi-Marquez-Saga ist noch lange nicht zu Ende.